Neue Versionen für SeaMonkey, Firefox und Thunderbird

Die Mozilla Foundation hat neue Versionen des Webbrowsers Firefox und des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download freigegeben. Beide kommen nun in der Version 1.5.0.4 daher. In beiden Anwendungen sind Stabilitäts- und Sicherheitsprobleme behoben worden (Release Notes: Firefox, Thunderbird).

Das Seamonkey-Projekt hat die Websuite in der Version 1.02 veröffentlicht. Dort sind ebenfalls Stabilitäts- und Sicherheitsprobleme behoben worden (Changelog).

Sicherheitsupdate für Thunderbird 1.5.0.2

Nachdem Firefox ein Sicherheitsupdate auf die Version 1.5.0.2 erfahren hat, gilt dies nun auch der E-Mailclient Firefox, der nun auch in der Version 1.5.0.2 verfügbar ist. In einem Sicherheitsupdate sind keine neuen Funktionalitiäten integriert, das Update wird aber aufgrund der Sicherheitslücken in der Vorversion dringend empfohlen.

Gleichzeitig wurde ein Sicherheitsupdate der Mozilla-Suite auf die Version 1.7.13 zum Download freigegeben. Damit soll die Entwicklung der Mozilla Suite 1.7.x beendet sein. Um das Gesamtpaket der Mozille Siute zu erhalten, hat sich ein eigenständiges Projekt aus freiwilligen Entwicklern unter dem Namen SeaMonkey gegründet, das nach wie vor unter dem Dach von mozilla.org agiert und die aktuellen Entwicklungen in das SeaMonkey-Gesamtpaket einfließen lässt.

Neue Browser Versionen verfügbar

Firefox 1.5.0.2 ist da

Zwei Monate nach dem Erscheinen von Firefox 1.5.0.1 ist nun die neue Version von Firefox in Form der 1.5.0.2 verfügbar. Neben der Verbesserung der Stabilität des Programms sind einige Sicherheitslücken geschlossen worden.

SeaMonkey Version 1.01 verfügbar

Mozilla SeaMonkey ist in Version 1.0.1 veröffentlicht worden. Die Programmsammlung aus Browser, E-Mail-Programm, HTML-Editor und Chat-Client hat eine leichte Überarbeitung erfahren. Version 1.0.1, die jetzt zum Download freigegeben wurde, soll Sicherheitslücken schließen, die beispielweise auch mit der überarbeiteten Firefox-Version 1.5.0.2 ausgemerzt wurden.

Mozillas undurchsichtiges Finanzgebaren

Ganz unberechtigt ist die aufkeimende Kritik an der Mozilla Foundation und deren eigener Firma der Mozilla Corporation nicht. Vor Tagen kamen Gerüchte auf, wonach im letzten Jahr 72 Millionen Dollar in die Kassen der Mozilla Corp. geflossen sind. Das Geld stammt aus einem mit Google im Jahr 2004 geschlossenen Abkommen, wonach Google für jeden Zugriff bezahlt, wenn dieser aus der Suchleiste des Mozilla-Browsers stammt. In einer Stellungnahme von Chris Blizzard aus dem Vorstand der Firma wird die genannte Summe zwar bestritten, es wird aber eingestanden, dass sie nicht sehr weit von den tatsächlichen Umsätzen entfernt ist.

Einerseits darf die Foundation als Non-Profit-Organisation keine Gewinne erwirtschaften, andererseits soll der vorhandene Gewinn der Foundation ermöglichen, ihre Produkte zu verbessern. Bei einem Open-Source-Projekt, bei dem ein erheblicher Teil der Developer nicht bei der Mozilla Corporation angestellt sind dürfte dies allerdings nur schwer zu bewerkstelligen sein. Vielleicht sollte man dort einfach aufhören Spendenaufrufe zu starten, solange man seine Einkünfte nicht offenlegt.

CSS-Kompatibilität in IE7

Microsoft hat eine Seite veröffentlicht auf der man die Änderungen im CSS-Verhalten von IE7 auflistet und erklärt:

(via perun )