Microsoft und Hewlett-Packard haben einen Wettbewerb um die schlechteste IT-Infrastruktur Deutschlands ausgerufen. Als Gewinn winkt Microsoft-Software und Hardware von HP im Wert von 20 000 Euro. Als weitere Preise winken Server, Beamer und Bandlaufwerke. Ein Microsoft-Partner soll die Integration in dem Unternehmen so einfach und perfekt wie möglich gestalten.
Unter den Teilnahmebedingungen ist u.a. aufgeführt:
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Unternehmen. Ausgenommen werden Mitarbeiter von Microsoft und Hewlett Packard einschließlich ihrer verbundenen Unternehmen und deren Angehörige sowie Microsoft und Hewlett Packard Partner.
Sollten die in den Teilnahmebedingungen ausgenommen Gruppen Chancen auf den Sieg haben?
Jeder mag darüber seine eigene Meinung haben, ich ordne es der Kategorie “völlig überflüssig” zu.
Ganz unberechtigt ist die aufkeimende Kritik an der Mozilla Foundation und deren eigener Firma der Mozilla Corporation nicht. Vor Tagen kamen Gerüchte auf, wonach im letzten Jahr 72 Millionen Dollar in die Kassen der Mozilla Corp. geflossen sind. Das Geld stammt aus einem mit Google im Jahr 2004 geschlossenen Abkommen, wonach Google für jeden Zugriff bezahlt, wenn dieser aus der Suchleiste des Mozilla-Browsers stammt. In einer Stellungnahme von Chris Blizzard aus dem Vorstand der Firma wird die genannte Summe zwar bestritten, es wird aber eingestanden, dass sie nicht sehr weit von den tatsächlichen Umsätzen entfernt ist.
Einerseits darf die Foundation als Non-Profit-Organisation keine Gewinne erwirtschaften, andererseits soll der vorhandene Gewinn der Foundation ermöglichen, ihre Produkte zu verbessern. Bei einem Open-Source-Projekt, bei dem ein erheblicher Teil der Developer nicht bei der Mozilla Corporation angestellt sind dürfte dies allerdings nur schwer zu bewerkstelligen sein. Vielleicht sollte man dort einfach aufhören Spendenaufrufe zu starten, solange man seine Einkünfte nicht offenlegt.
IBM will seine Beratungsleistungen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ausweiten, um Umsatzrückgänge im Consulting-Geschäft bei Großunternehmen zu kompensieren.
Zum Pauschalpreis von rund 65.000 US-Dollar soll mit rund 100 Kernfragen die IT-Infrastruktur analysiert und Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Pauschale Angebote bei Großunternehmen liegen zwischen 150.000 und 200.000 US-Dollar, dafür werden bis zu 700 Fragen bearbeitet.
Mir war bisher gar nicht bewußt, daß sich die IT Strukturen von Großunternehmen und Mittelständlern derart signifikant unterscheiden.
(via Heise)
Bei der Eröffnung der 20. Computermesse CeBIT in Hannover hat Angela Merkel einen “nationalen IT- Gipfel” angekündigt. Dieser soll die deutsche Innovationskraft stärken und als “Zukunftswerkstatt” verstanden werden.
Bei dem Verständnis unterstelle ich mal, dass unsere “nationale IT” massiv mit dem Telekommunikationssektor zu tun haben muss, mein Verständnis von IT wiederspricht nämlich genau dem nationalen Gedanken.